Sandrine Guiraud
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Was liest Sandrine Giuraud?

 

'Charlotte'

 

Leben und Werk der Charlotte Salomon (1917–1943) sind zweifelsohne ein faszinierender Stoff. 1961 gelangte ihr „Leben? oder Theater? Ein Singespiel“ erstmals an die Öffentlichkeit, um dann für mehrere Jahrzehnte fast in Vergessenheit zu geraten. Es ist eine groß angelegte autobiografische Erzählung in Bildern, man könnte auch sagen: ein gemaltes Theaterstück. Denn Charlotte Salomon verwirft sämtliche Kategorien und fügt Malerei, Erzählung, Theater und Musik zu einer unteilbaren Kunst zusammen. In rund 800 Gouachen mit sprechblasenähnlicher Figurenrede, begleitendem Erzählerkommentar und musikalischen Regieanweisungen erzählt sie ihr bedrohtes Leben mitsamt ihrer Familiengeschichte in Wort und Bild. Ein derart ungeahntes großformatiges Kunstwerk einer 26-jährigen Berliner Jüdin von Anfang der 1940er-Jahre erschüttert noch heute, und zwar nicht allein durch seine beachtliche Machart, sondern vor allem durch die künstlerische Selbstbehauptung gegen die tödliche Bedrohung des Holocaust einerseits und die des Familienschicksals andererseits, das von Generation zu Generation den Selbstmord weiterträgt. Nach mehrjährigem Exil in Südfrankreich starb Charlotte Salomon 1943 in Auschwitz; sie war zu diesem Zeitpunkt im fünften Monat schwanger. -literaturkritik.de