November 2013
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Was las Johannes Lang?

„Reineke Fuchs“ von Johann Wolfgang Goethe

 

Die Tiere klagen beim König Nobel, der Fuchs Reineke quäle sie, töte und vergewaltige Familienmitglieder. Reineke kommt vor Gericht, dreht dort aber den Spieß um: Er überzeugt den König davon, dass seine Ankläger ein Komplott gegen ihn geschmiedet hätten und wird freigesprochen. Er täuscht Reue vor allerdings nur, um gleich weiter zu morden.

Der König entscheidet, dass ein Zweikampf zwischen Fuchs und Wolf die endgültige Wahrheit ans Licht bringen solle. Mit einer List gewinnt Reineke den Kampf und wird darauf zum Kanzler ernannt.

Goethe hat mit dem Reineke Fuchs eine Parabel über Menschliches geschaffen, die heute uneingeschränkt gültig ist. Sicher: Frauenrat ist schlechter Rat wagt heute niemand mehr zu behaupten; dass die Pfaffen andere gerne abkassieren und für ihre eigene Kirche wenig tun, war damals wie heute nur teilweise richtig. Einiges von seinen Animositäten hat Goethe im Reineke durchblicken lassen.

Dass das Werk als Parabel (erdichtete Lehr-Erzählung, die eine allgemein sittliche Wahrheit durch ein Gleichnis veranschaulicht) und als Fabel (Tiererzählung als Spiegel menschlichen Verhaltens) treffend ist, kritisiert Goethe die Gesellschaft besonders deutlich in einem Dialog zwischen dem Fuchs und dessen Neffen, dem Dachs. Bei ihm beklagt sich Reineke darüber, dass den Mächtigen alles erlaubt sei. Er dagegen gehört zu den Schwachen nur mit List kommt er ans Ziel.

Dieses negative Menschenbild scheint zeitlos zu sein. Auch Goethe war überrascht, wie sehr die damals schon alte Fabel noch auf seine Zeitgenossen zutraf: Vor Jahrhunderten hätte ein Dichter dieses gesungen? - Wie ist das möglich? Der Stoff ist ja von gestern und heute. (Quelle:Peter Fricke)

 

Wo las Johannes Lang?

Eigentlich liegt die Gastwohnung ziemlich zentral. Nur wenige Gehminuten vom Tunnel in einem Hinterhof, befindet sich ein kleines Paradies der Gastgeber. Der urgemütlich eingerichtete Partyraum, mit alten Möbeln und einem nostalgischen Küchenofen, ist bestens geeignet, der listigen Art des Vorlesers und des Buches gerecht zu werden.

 

Wer ist Johannes Lang?

Johannes Lang wurde 1974 in Traunstein im Chiemgau geboren. Nach seinem Qualifizierten Hauptschulabschluss entschloss er sich zu einer Schreinerlehre. Als Schreinergeselle besuchte er die Berufsaufbauschule und fand: seine Mittlere Reife. Keine halben Sachen tolerierend, nahm er sich vor, zumindest die Dreiviertelreife zu erlangen. An der BOS München kam es schlussendlich zum Äußersten:

auf die fachgebundene folgte sogar die allgemeine Hochschulreife. Darauf hin zwang ihn der Staat für 13 Monate in die geschlossene

Psychatrie – als Zivildienstleistender in einer Münchner Frauenklinik. Einmal entlassen machte er sich auf, die Schauspielschulen in Deutschland zu erobern. Auf Anhieb gelang ihm die Aufnahme an der HfS „Ernst-Busch“ in Berlin. 2002 konnte er sich eine weitere Kerbe in seinen Lebenslauf schnitzen: Diplom-Schauspieler. Von Geburt her mit der alpenländischen Sprache vertraut, vernahm er – nach ersten Gastspielen am Berliner-Ensemble sowie am Hans-Otto-Theater in Potsdam – deutlich den Ruf aus dem Ausland.

Und folgte ihm sogar: Von 2002 bis 2006 war er festes Ensemblemitglied des Schauspielhaus Graz. 2006 zog es ihn zurück ins Heimatland ans Gießener Stadttheater in Hessen. Nach drei Jahren im Westen lockte ihn der Osten. Wo er seit 2009 Ensemblemitglied am Theater Plauen–Zwickau ist.

 

Johannes Lang ist unter anderem zur Zeit zu sehen in:

- Hasch mich, Genosse!

- Wie im Himmel

- Die Weber

- Mein Freund Wickie - Der kleine Wikinger

- Faust. Der Tragödie erster Teil

 

Was las Johanna Steinhauser?

Wolfgang Herrndorfs "Diesseits des Van-Allen-Gürtels.

Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Die Zwangsbekanntschaft zweier Kunstakademiestudenten wächst sich zu einer uneingestandenen Dreiecksgeschichte aus, die auf der Brenner-Autobahn zu einem unrühmlichen Abschluss kommt. Ein Krankenpfleger setzt sich mit dem Geld eines Patienten nach Asien ab und endet in der Polizeistation eines japanischen Fischerdorfs. Ein Mittdreißiger und ein verzogener Halbstarker unterhalten sich auf einem einsamen Balkon über den Kosmos. – Die Verlorenheit von Herrndorfs Figuren ist groß, und die erzähltechnische Raffinesse sowie der Unterhaltungswert seines Buches sind es auch.

 

„Nicht realistisch, sondern gegenständlich, gläsern und geheimnisvoll, komisch und unheimlich, mitreißend und abstoßend … Ein kurzes langes Buch voller nie nachlassender Spannung." (Gustav Seibt)

 

Wo las Johanna Steinhauser?

Plauens Wohnungen sind vielfältig: Johanna Steinhauser las im gemütlichen Wohnzimmer einer jungen Familie, zentrumsnah. Ca. 10 Gehminuten vom Tunnel befindet sich im ersten Stock dieses Juwel.

 

Wer ist Johanna Steinhauser?

Johanna Steinhauser ist in Nürnberg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur spielte sie bereits am Gostner Hoftheater Nürnberg u. a. das Mädchen in Land der Toten/Ausflug/Einordnen von Neil LaBute unter der Regie von Gisela Hoffmann. Anschließend absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig ihr Schauspielstudium, welches sie 2011 abschloss. Während der letzten beiden Studienjahre gehörte sie dem Schauspielstudio des neuen theater Halle an. Dort spielte sie u. a. Lou und Jan in Dennis Kellys DNA unter der Regie von Heike Frank und die Offizierin und Mörderin in Shakespeares Macbeth. Am Centraltheater Leipzig verkörperte sie 2011 mehrere Rollen in dem Stück Casanova in einer Inszenierung und Textfassung von Martina Eitner-Acheampong. Seit Januar 2012 gehört Johanna Steinhauser zum Ensemble des Theaters Plauen-Zwickau.

 

Stücke:

¬ Die Wahrheit

¬ Wie im Himmel

¬ Die Weber

¬ Mein Freund Wickie - Der kleine Wikinger

¬ Faust. Der Tragödie erster Teil

¬ Die feuerrote Blume

Was las Therese Langhof-Thomas?

In seinem melancholisch-komischen Roman "Die Liebesblödigkeit" erzählt Wilhelm Genazino von einem Mann, der sich aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, seiner Krampfadern und erster Anzeichen von Potenzschwäche fragt, ob er weiterhin in der Lage ist, zwei Liebesbeziehungen parallel zu unterhalten. Sollte er sich nicht besser von einer der Frauen oder gleich von beiden trennen? Obwohl Sandra und Judith ein intensives Sexualleben von ihm erwarten und Wilhelm Genazino das auch bis in die Details ausmalt, wirkt das Leben des Protagonisten banal und uninteressant. Es fällt ihm schwer, sich zu entscheiden, und er ist weder stark noch mutig genug, eine Änderung der Situation herbeizuführen. Lieber grübelt er und leidet, obwohl er sich der Lächerlichkeit dieses Verhaltens möglicherweise bewusst ist. (Quelle: Dietmar Wunderlich)

 

Wo las Therese Langhof-Thomas?

Im Westend liegt das kleine, aber feine Wohnzimmer des Gastgebers, genau richtig für zwanzig Gäste an einem Novemberabend. Unweit der Endhaltestelle Neundorf erreicht man zu Fuß das Haus aus der Gründerzeit.

 

Wer ist Therese Langhof-Thomas?

Musik ist ihr in die Wiege gelegt. Sie stammt aus einer Theaterfamilie, ihr Vater war Geiger, ihr Großvater Konzertmeister in Plauen. Sie spielt selbst Geige und ab und zu in Theaterstücken mit (8 Frauen, Sterntaler). Therese arbeitete viele Jahre bei der Deutschen Post und absolviert seit 2011 eine Ausbildung zur Erzieherin. Gelesen hat sie schon immer und so nutzt sie ihr Talent und ihre verführerische Stimme, um ihr Publikum in Bann zu ziehen.

 

Therese Langhof-Thomas war u.a. bei folgenden Lesungen zu hören:

- erotische Lesung in den Weberhäusern,

- Julius Mosen Lesung (Nacht der Museen),

- Lesungen für Kinder

- Romantische Lesung im Hermann Vogel Haus